| Fachtagung vom 14. November 2009 in Luzern |
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Welche Kompetenzen sind im Fach IKA gefragt? Rund 35 Fachvorsteher aus der ganzen Deutschschweiz folgten der Einladung des Verbandes Lehrende IKA und trafen sich zur jährlichen Zusammenkunft – diesmal am 14. November in Luzern. Dr. Esther Schönberger, Rektorin des Kaufmännischen Bildungszentrums Luzern, informierte über den laufenden Reformprozess in der KV-Grundbildung und betonte bereits zu Beginn, dass noch vieles im Fluss sei.
Nach einer kurzen Pause folgte die angeregte Podiumsdiskussion. Stefan Fries, Tagungsorganisator, lud neben zwei JungKaufleuten auch je einen Berufsbildner eines KMU- und eines Grossbetriebes, die Rektorin des KBZ Luzern, einen Abteilungsleiter des BBZ Willisau sowie die Verbandspräsidentin zur Diskussion ein. Rolf Bänziger leitete die Podiumsdiskussion gekonnt und mit der richtigen Portion Humor. Die KV-Newcomer und die Vertreter der Ausbildungsbetriebe betonten die Wichtigkeit des Faches IKA bei den täglichen Arbeitsabläufen. Die Wirtschaftssprache, insbesondere das fehlerfreie und zeitgemässe Verfassen von Schriftstücken aller Art, sei nach wie vor eine Kernkompetenz von Kaufleuten. Der Nachmittag wurde durch Dr. Reto Catani vom Eidgenössischen Hochschulinstitut für Berufsbildung (EHB) eröffnet. Er informierte die Teilnehmenden über Neuerungen in der Ausbildung der IKA-Berufsschullehrenden. Der abschliessende Block wurde dem IKA-Unterricht gewidmet. Daniel Kinzler, QV-Leiter im Verband, erläuterte die Umfrage-Ergebnisse der vergangen Prüfungen. Danach präsentierten einzelne Vorstandsmitglieder Ausbildungseinheiten. Diese werden den IKA-Verbandsmitgliedern auf der eigens dafür eigerichteten Moodle-Plattform zur Verfügung gestellt. So kann jedes Verbandsmitglied davon profitieren, indem es die Dokumente herunterlädt, anpasst und im Unterricht einsetzt. Vernetzung und Austausch von Informationen scheinen die IKA-Lehrpersonen nicht nur im Unterricht zu lehren, sie praktizieren das auch untereinander. Anita Hafner |




